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Gesundes Büro

Ist Sitzen wirklich so ungesund?

Diese Frage ist im Grunde noch zu harmlos formuliert. Vieles Sitzen ist gefährlich! Wir sitzen im Auto oder in der U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit, die wir zu einem großen Teil am Schreibtisch sitzend verbringen. Und statt in seiner Freizeit herumzutoben, sitzt der Durchschnittseuropäer vorm PC oder Fernseher. Bei vielen summiert sich das auf 7 bis 9 Stunden täglich.

 

Diabetes und Herzinfarkt

Sitzend fährt unser Körper in einen Ruhezustand herunter, wobei er Herzfrequenz und Blutdruck absenkt und wenig Energie verbraucht. Verbrennt der Körper jedoch weniger Energie, kommt es schnell zu Übergewicht und einem erhöhten Diabetesrisiko. Warum? Fast jeder kennt das Wohlstandsbäuchlein, das Hüftgold, den kleinen Rettungsring. So niedlich die Namen auch sind, so gefährlich ist das sogenannte viszerale Bauchfett für seine Besitzer.

Dieses Fettgewebe sitzt im tiefen Bauchinnenraum und produziert Botenstoffe, die die Wirkung des körpereigenen Insulins abschwächen. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel, der Körper benötigt vermehrt Insulin, und der Appetit nimmt zu. Die selben Botenstoffe können im Immunsystem entzündliche Prozesse auslösen und die Verkalkung der Herzkranzgefäße fördern. Das Herzinfarktrisiko erhöht sich signifikant.


Muskelabbau und Rückenschmerzen

Langes Sitzen hat Auswirkungen auf die Muskulatur von Bauch, Beinen, Rücken und Hüfte. Nicht genutzte Muskulatur verkleinert sich, das ist ein ganz normaler Energieeinsparungsprozess des Körpers. Die Sitzposition führt zu Längenveränderungen von Muskeln, die demnach erstens an Kraft verlieren und zweitens nicht mehr genügend dehnfähig sind. Als direkte Folge muss die Wirbelsäule Aufgaben übernehmen, die die geschwächte Rückenmuskulatur nicht mehr erfüllen kann. Dafür sind weder Wirbelsäule noch Bandscheiben jedoch geschaffen. Die Folgen kennen viele von uns: Rückenschmerzen.



Die Sitzkrankheit

Führende Mediziner und Wissenschaftler warnen vor allzu langem täglichen Sitzen. Nach ihrer Auffassung ist das Sitzen neben Übergewicht, Zigarettenkonsum und erhöhtem Blutdruck ein bestimmender Faktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und andere lebensbedrohliche Krankheiten wie z. B. Darmkrebs. Sportwissenschaftler und sich damit befassende Ärzte sprechen bereits von der Sitzkrankheit.

Eine Studie mit 400.000 teilnehmenden Probanden hat gezeigt, dass bereits 15 Minuten täglicher körperlicher Aktivität die Lebenserwartung steigen lässt. Andere Studien zeigen, dass sich die Lebenserwartung durch dauerhaftes Sitzen verringert.


Wenn das Sitzen das Problem ist, genügt nicht schon die Anschaffung eines höhenverstellbaren Schreibtisches?

In vielen Unternehmen sind bereits höhenverstellbare Schreibtische anzutreffen. Doch wenn man einmal ehrlich hinschaut, sind sie entweder verwaist oder auf Sitzmaß heruntergestellt. Warum das so ist, und vielleicht sogar gut so ist, dem wollen wir im Folgenden einmal nachgehen.



Langes Stehen ist nicht gesund

Auch Personen in Stehberufen, zum Beispiel Köche, Friseurinnen oder Beschäftigte an Verkaufstheken klagen regelmäßig über Müdigkeit, Nacken- und Rückenschmerzen und Schmerzen in den Beinen. Langes Stehen ist eine einseitige Belastung, auf die der menschliche Körper nicht eingestellt ist. Gefäßchirurgen können ein Lied davon singen, wie viele ihrer Patienten in Stehberufen beschäftigt sind. Langes Stehen ist neben einer angeborenen Bindegewebsschwäche der Hauptauslöser der idiopathischen Varikose, im Volksmund Krampfadern genannt.



Michelangelos David 

Betrachtet man nun weiterhin die weltweit bekannteste Skulptur der Kunstgeschichte mit den Augen eines niedergelassenen Orthopäden, so wird man ihr keine günstige Diagnose stellen. Wäre David lebendig, so wären Schmerzen seine ständigen Begleiter. Er würde zwangsläufig unter Kreuzschmerzen, Beckenschmerzen und Hammerzehen leiden, sowie durch seine übermäßige Belastung der rechten Hüfte unter einer einseitig schwächer entwickelten Gesäßmuskulatur. Schiefes Stehen ist noch weniger gesund.



Lümmeln am Stehtisch?

Doch jeder, der sich am höhenverstellbaren Schreibtisch an die Arbeit macht, begibt sich unwillkürlich spätestens nach kurzer Zeit in eine davidähnliche "Lümmelhaltung" Das rechte Knie überstreckt, das linke Bein leicht angewinkelt, das Becken rechtsseitig abgesenkt. Für einen kurzen Moment machbar, aber langfristig mit verheerenden Auswirkungen auf unsere Körperstatik. Versucht man lange Zeit gerade zu stehen, fühlt man sich auch nicht wohl. Ein Stehpult ist keine Alternative zum Sitzen, da es eine ungesunde Körperhaltung geradezu herausfordert!



Ausgeliefert?

Der menschliche Körper ist weder zum Sitzen noch zum Stehen gemacht. Beide Körperhaltungen wirken in gravierender Weise auf unser Wohlbefinden ein, indem sie es schlichtweg verhindern. Die Belastungen durch Sitz- und Stehberufe spiegeln sich auch in den Krankenständen wieder. Muskel- und Skeletterkrankungen nehmen seit Jahren Spitzenplätze bei den häufigsten Krankheiten in der Gesamtbevölkerung ein. Es ist jedoch illusorisch, dass unsere Arbeitswelt sich zurück entwickeln wird. In den letzten 50 Jahren ist der Anteil der Büroarbeitsplätze in Deutschland von etwa 10 % auf 50 % angestiegen, was einer Gesamtzahl von 18 Millionen gleichkommt. Wie können wir unsere Gesundheit im Zuge dieser ungesunden Entwicklung schützen?



Moderate Bewegung hilft

Betrachtet man den menschlichen Körper, so fällt ins Auge, dass er zu fast mehr als der Hälfte aus Beinen besteht. Auch wenn sie in der modernen Welt kaum noch genutzt werden, so hat das doch seinen guten Grund und eine Vernachlässigung unseres Bewegungsapparates hat unangenehme Folgen. In den voraus gegangenen Betrachtungen haben wir uns ausreichend mit diesen Folgen befasst. Mehr als 2 Millionen Jahre der Evolution lassen sich auch in unserer heutigen Welt nicht einfach ignorieren. Die beiden Grundzustände des menschlichen Körpers sind das Liegen und das Gehen. Beides ist uns längere Zeit ohne schädigende Auswirkungen möglich. Eine moderate Bewegung am Tag und ausreichender Schlaf in der Nacht sind die Eckpfeiler menschlicher Existenz.



Gehen im Büro?

Immer mehr Menschen verrichten in den Vereinigten Staaten ihre Arbeit nicht mehr im Sitzen. In Kreativbereichen, in Büroorganisation und Verwaltung, oder auch als Programmierer haben Sie ihre Bürostühle gegen einen Deskwalker eingetauscht. Der Deskwalker ist nun auch in Europa angekommen. Er hat auch in die Büros unseres Unternehmens Einzug gehalten. Alle täglichen Arbeitsabläufe, von der Auftragsannahme bis zur Bildbearbeitung werden bei uns am Deswalker vorgenommen. Wir greifen mittlerweile auf eine dreijährige Eigenerfahrung im eigenen Büroalltag zurück und alle sind begeistert von den positiven Veränderungen.

 

 


 

 

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